15. März 2014

#7 Eigenwilligkeit und Spielplatz-Schwachsinn (?)

Eigenwilligkeit

Ich teile dieses Meme von Karrierebibel, welche ich ja ohnehin sehr gerne lese, da ich der Auffassung bin, dass das in großen Teilen stimmt. Man muss auch hart daran arbeiten, verständlich zu werden und insbesondere für den eigenen Markt greifbar zu werden. Aber so manche *****pfeifen kann man auch getrost links liegen lassen und muss sich dann nicht weiter damit beschäftigen, dass Sie keine Ahnung von dem haben, was man tut. Schade für sie.

 

Spielplatz-Schwachsinn (?)

In meinem persönlichen Facebook-Postfach finde ich eine Nachricht von einen nahen Freund von mir mit diesem Link und den Worten: „Sehr geehrter Herr Brisam, anbei erhalten Sie den gegenderten Whatthe**** des Tages.“ Ich schaue mir den Beitrag an und mache mir meine eigenen Gedanken dazu. Ich selbst habe einmal in einem Seminar zur Stadtsoziologie bei einem Referat zu Gender Mainstreaming in der Stadtverwaltung das Spielplatzbeispiel gebracht und ich finde, es hängt ein bisschen vom  Einzelfall ab: Meines Erachtens ist es durchaus sinnvoll, bei der Spielplatzgestaltung mehr Wert auf die Bedürfnisse von Mädchen bzw. eben auch der Jungs einzugehen. Es braucht dazu aber Befragungen im Vorhinein. Und einen reflektierten Umgang mit der Gender-Thematik. Es ist sicher nicht geschlechtergerecht und auch nicht feministisch, wenn man einfach davon ausgeht, dass man etwas für Mädchen tut, wenn man die Bolzfläche verkleinert und mehr gummierte Plätze für Puppenwagen und Sitzbänke schafft, weil man davon ausgeht, dass Mädchen natürlicherweise eben lieber mit Puppenwagen spielen und sich hinsetzen (um zu reden). Der Film zeigt ja auch die Möglichkeit, dass sie genauso gerne Fangen spielen oder klettern wie Jungs. Meines Erachtens ist eine Gender-Sensibilität in der Stadtplanung auf jeden Fall gut. Und es dreht sich auch um die Frage, wie man Extrembeispiele bearbeiten kann. Ich kenne Spielplätze, die bestehen aus einem Fußballplatz und einer Tischtennisplatte. Fertig. In so einem Fall wäre es ganz gut, konkret zu fragen, was sich die Mädchen in so einem Stadtteil oder Wohngebiet wünschen. – Wir sind auch keine Experten auf diesem Teilgebiet. Insgesamt plädiere ich für eine reflektierte Art und Weise mit Haushaltsgeldern umzugehen, die auch dafür sorgt, dass Gender Mainstreaming und Gender Budgeting als Perspektiven ernst genommen werden können.

 

 

Autor: Riadh Brisam

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